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    Ford: Rekordstart in Berlin - Bestes Ergebnis seit 1925

    Die Ford-Werke GmbH konnte in der Bundeshauptstadt Berlin im ersten Quartal 2011 ein historisches...


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    Ford: Der C-MAX ist ab sofort als ADAC ClubMobil unterwegs

    Ob als Ersatz-Fahrzeug nach einer Autopanne oder als privates Mietfahrzeug – ADAC-Mitglieder kommen...


  3. 24.04.12
    Ford: Alle Modelle der neuen Ford Ranger-Baureihe

    Mit dem neuen Ford Ranger setzt das Unternehmen einmal mehr die Maßstäbe im Pick-up-Segment. Die...


  4. 24.04.12
    Ford: Der neue Fiesta Van ECOnetic verbraucht nur 3,7 Liter

    Ford präsentiert auf der „Birmingham Commercial Vehicle Show“ den neuen Fiesta Van ECOnetic, das...


  5. 18.04.12
    Opel: FlexFix-Fahrradträger jetzt für vier Bikes

    Die Transportmöglichkeiten eines Autos zu erweitern, bedeutet meist erheblichen Aufwand,...


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Regenfahrten und Aquaplaning

Fahren bei Regen

Unmittelbar nach Regenbeginn ist die Unfallgefahr am größten. Die meisten Fahrer stellen sich zunächst noch nicht auf die neue Situation um und fahren mit der gewohnten Geschwindigkeit weiter. Gerade durch die ersten Regentropfen bildet sich ein schmieriger und seifiger Belag auf der Straßenoberfläche. Dieser Belag besteht aus einer Mischung natürlichen Staubes und vor allen Dingen aber auch aus umweltschädlichem Ruß, wovon in der Bundesrepublik im Jahr tausende von Tonnen auf die Landschaft niedergehen. Hinzu kommen Sichtprobleme durch eine meist mit Öl, Silikon und Insekten verschmierte Scheibe. Die dürftige Beregnung hat den Schmutz auf der Scheibe noch nicht richtig an lösen können, und bei Betätigen des Wischers kommt es zur hässlichen Schlierenbildung, welche die Sicht bis zu 90 Prozent beeinträchtigen kann. Hier gilt es in der Regel: Fahrgeschwindigkeiten herabsetzen und warten, bis der Regen den schmierigen Belag weggeschwemmt hat. Das Sichtproblem kann man durch intensives Betätigen der Wisch-Waschanlage nur zum Teil lösen. Besser ist es, die Fahrt kurz an einer Tankstelle zu unterbrechen. Man kann dann die Frontscheibe mit einem Glasreinigungsmittel von den gröbsten Spuren reinigen und dies auch noch unter einem geschützten Dach. In der Zwischenzeit hat der Regen zugenommen und die Dicke des Wasserfilms auf der Straße steigt. Am Reifen bildet sich eine Art Wasserkeil, denn das Reifenprofil muss in Verbindung mit dem Wagengewicht das auf der Fahrbahn stehende Wasser zerteilen. Dies funktioniert bis zum Geschwindigkeitsbereich von etwa 80 km/h perfekt. Voraussetzung ist allerdings, dass ein Reifen mindestens noch 50 – 60 Prozent seines normalen Profils aufweist. Wenn man auf Grund der Verkehrssituation gezwungen wird, das eigene Auto abzubremsen, bemerkt man mit Schrecken, dass die Bremse im strömenden Regen häufig zunächst funktionsunfähig ist. Dafür gibt es eine simple Erklärung: Die Fahrzeuge sind heute mit mindestens zwei Scheibenbremsen ausgerüstet und die Turbulenzen um das Rad sorgen dafür, dass Bremsscheibe und Sattel vollständig im Wasser laufen. Wenn man nun abbremst, müssen die Bremsklötze erst einmal den Wasserfilm von der Bremsscheibe abtragen, bevor man die Bremswirkung spürt.

Was ist Aquaplaning und wie vermeidet man es?

Was ist Aquaplaning

Wenn sich auf einer Straße ein geschlossener Wasserfilm von etwa 6 Millimeter Höhe gebildet hat, besteht die Gefahr des Aquaplanings. Dieses Wort, im Deutschen mit dem Begriff "Wasserglätte" übersetzt, wird blitzschnell zur Tatsache. Wer unseren Rat, die 80 km/h – Marke als absolutes Tempolimit bei Regen zu beherzigen, ignoriert, kommt sehr schnell in "Schwimmen". Der Reifen kann den Wasserfilm nicht mehr zerteilen. Es bildet sich ein Wasserpolster zwischen Reifenaufstandsfläche und Fahrbahn. In dieser Situation bemerkt der Fahrer oft ein heftiges Rucken in der Lenkung. Die Vorderräder sind aufgeschwommen und waren für einen Moment steuerungslos. Wenn sich dieser Zustand in einer Kurve abspielt, endet die Reise häufig sehr schnell an einer Leitplanke oder im Straßengraben. Bei Aquaplaning nur nicht bremsen! Am besten sofort die Kupplung treten, damit der Antrieb frei von Straßeneinflüssen wird. Man packt das Lenkrad und hält es in Richtung geradeaus fest.

Neben der reduzierten Geschwindigkeit bieten optimale Reifen die beste Gewähr gegen frühzeitiges Auftreten von Wasserglätte. Wer häufig unterwegs ist, sollte berücksichtigen, dass es in Deutschland mehr Regen- als Sonnentage gibt, und entsprechend regengeeignete Reifen kauft. Verbraucherinstitutionen und Automobilclubs testen immer wieder Reifen auch auf ihr Aquaplaningverhalten hin, und man sollte die eigene Wahl auf diesen Testpunkt hin abstimmen. Aus einem der letzten aktuellen Tests hier einige Werte: Während Reifen 1 bereits bei einer Geschwindigkeit von 65 km/h zum Aufschwimmen neigte, trat bei anderen Reifen dieses Phänomen erst in einem Geschwindigkeitsbereich um 75 km/h auf. Selbst diese geringe Spanne zwischen sicherem und unsicherem Reifen kann manches Mal lebens- oder unfallentscheidend sein. Reifen sind in ihrer Gesamtabstimmung stets ein Kompromiss, und man muss gegebenenfalls den Reifen mit den besten Aquaplaningeigenschaften mit einem etwas lauterem Abrollgeräusch akzeptieren. Aquaplaning kann man zusätzlich durch vorrausschauendes Fahren vermeiden. Die Gefahr des Aufschwimmens ist nicht auf der ganzen Straße gleichmäßig verteilt. Kritisch sind ausgefahrene Rillen, in denen sich Wasserpfützen bilden, aber auch Mulden und Senken auf der Autobahn bei hängender Straße sind gefährlich.

Front-, Heck- oder Allradantrieb bei Nässe?

Dass Reifenprofil und Gummimischung die Regeneigenschaften eines Reifens wesentlich beeinflussen und die Gefahr des Aquaplaning besonders von der Profiltiefe abhängig ist, haben wir schon gelernt. Zusätzlich muss man aber auch die konstruktiven Eigenschaften eines Antriebs berücksichtigen, denn Auto ist nicht gleich Auto. Ein großer Anteil aller in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge besitzen heute einen Frontantrieb und sind wegen der gut belasteten Vorderachse den Heckantriebsmodellen im Winter überlegen. Wie sieht es aber nun bei Regen aus?

Frontantriebsfahrzeuge neigen zum Untersteuern Das heißt, der Frontantrieb reagiert eher kurvenunwillig. Bei schneller Fahrt schiebt das Auto in der Regel über die Vorderräder nach außen. Bei Regen kann dies gefährlich werden, denn trotz Wegnehmen des Gases zerren die Schwerkräfte an der Vorderachse, und das Fahrzeug rutscht schwer kontrollierbar weiter aus der Kurve. Deshalb vorsichtig bei Regen und Frontantrieb. Die alte Rennfahrerweisheit lautet: Mit dem Frontantrieb langsam in die Kurve fahren, im Kurvenscheitelpunkt allmälig Gas geben und am Kurvenende kann dann optimal beschleunigt werden.
Beim Heckantrieb liegen die Verhältnisse genau umgekehrt. Das Fahrzeug schwenkt in Kurven intensiv mit dem Heck nach außen. Der Fachmann spricht von Übersteuern. Übersteuern ist bei vorhandenem Straßenkontakt schwieriger beherrschbar als Untersteuern, denn man braucht nur das Gas wegnehmen und das Fahrzeug mit einer Lenkkorrektur sauber driften lassen. Vorsicht ist aber bei hochmotorisierten Heckantriebsfahrzeugen geboten. Hier kann in Kurven, wenn abrupt Gas gegeben wird, das Heck blitzartige wegrutschen, und das Auto dreht sich dann nicht selten um die eigene Hochachse. Deshalb bei Heckantrieb stets vorsichtig mit dosiertem Gas in die Kurve gehen und abrupte Gasstöße vermeiden.
Wegen der konzeptionellen Nachteile des Front- und Heckantriebes wurde von einem renomierten deutschen Hersteller das Allradkonzept technologisch so verfeinert, dass es ohne Komforteinbuße permanent mitlaufen kann. Bei Nässe werden Allradfahrzeuge wegen ihres absoluten neutralen Kurvenverhaltens häufig zum tückischen Objekt, denn der Allrad schiebt über Vorder- und Hinterachse gleichzeitig nach außen und ist nur schwer zu kontrollieren. Deshalb genau wie beim Frontantriebsfahrzeug langsam in die Kurve fahren, den Scheitelpunkt abwarten und dann allmählich Gas geben.

Regenfahrt bei Dunkelheit

Regenfahrt bei Dunkelheit

Ist eine Fahrt bei Regen schon am Tage nichts Angenehmes, wird die Weiterfahrt im Dunkeln zum Problem. Auf der Scheibe werden die am Tage kaum störenden Silikon- und Fettbeläge zu schmierenden Schlieren, an denen sich das Streulicht bricht. Darüber hinaus ist der Wasserfilm auf der Straße, aber auch das von anderen Fahrzeugen aufgeschleuderte Wasser sehr spät und schlecht zu beobachten. Es gibt viele Autofahrer, die an dieser Stelle die Fahrt einfach unterbrechen und sich lieber ein Hotelzimmer mieten. Wer weiterfahren muss, sollte sich zunächst einmal um den Zustand der Scheibenwischer und der Scheibe kümmern. Schmierige Beläge sowie verunreinigte Wischerblätter kann man mit einem Silikonentferner wieder auf Vordermann bringen. Auch eine Reinigung der Lichtscheiben an Bug und Heck führt zu besseren Sichtbedingungen. Wer überholen muss, sollte daran denken, dass man genau wie am Tag häufig plötzlich vor einer Gischtwolke des überholten Autos überrascht wird. Deshalb den Wischer auf Verdacht in die schnellste Stufe schalten, damit das Wasser möglichst schnell von der Scheibe entfernt wird. Unzulässig ist das Einschalten der Nebelschlussleuchten bei Regen. Sie dürfen nur bei Nebel und einer Sicht unter 50 Metern benutzt werden.

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