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18.04.12Opel: FlexFix-Fahrradträger jetzt für vier Bikes
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Fahrverhalten bei Eis und Schnee
Der Winter birgt so manche Gefahren für den Autofahrer. Deshalb sollten Sie sich und Ihr Fahrzeug auf diese widrige Jahreszeit einstellen. Denn trotz modernster Technik - Schnee und Eis haben nur wenig von ihrem Schrecken verloren. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass immer alle Straßen geräumt und gestreut sind.

Um im Winter heil ans Ziel zu kommen, müssen Sie Ihr Auto winterfest machen. Warten Sie damit nicht, bis der erste Schnee gefallen ist. Dann könnte es schon zu spät sein. Kein großes Problem, aber besonders ärgerlich ist für jeden Autofahrer, wenn nach einer kalten Nacht das Türschloss eingefroren ist. Vorsicht, ein Autoschlüssel bricht erstaunlich leicht ab. Dieses Missgeschick kann selbst der ungeübteste Autofahrer verhindern: Bevor die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, sollten Sie die Schließzylinder Ihres Fahrzeuges mit einem Antifrostspray behandeln. Besprühen Sie Ihre Türrahmen und Gummidichtungen mit einem Silikonspray, denken Sie dabei auch an Heck- oder Kofferraumklappe. Sie ersparen sich kalte Füße und klamme Finger, wenn Sie diese kleinen Tipps befolgen.
Wenn die Batterie versagt

Sie sitzen im Auto, wollen den Motor anlassen, und nichts passiert: Die Batterie hat nicht genug Energie für den Anlasser. Ein Problem mit dem wohl jeder Autofahrer schon einmal konfrontiert war. Ein Leichtes, das zu verhindern. Laden Sie Ihre Batterie, ganz egal, ob sie neu oder gebraucht ist. Falls die Batterie älter als vier Jahre ist, braucht man sich nicht zu wundern, wenn sie bereits nach der ersten kalten Nacht die Arbeit verweigert. Versuchen Sie erst gar nicht eine alte Batterie aufzuladen - Sie kann die Energie nicht mehr speichern. Es empfiehlt sich schon im Herbst einen neuen Akku für das Auto zu besorgen. Um ganz sicher zu sein, dass Ihr Auto im Winter anspringt, sollte auch eine neue Batterie vor dem Einbau geladen werden. Der alte Trick, die Batterie vor besonders kalten Nächten auszubauen und mit in die Wohnung zu nehmen, ist zwar aus der Mode gekommen, würde der Batterie aber auf jeden Fall helfen.
Frostschutz als Reserve
Haben Sie schon einmal eine Flasche Sekt in der Gefriertruhe vergessen? Die Flasche platzt. Das gleiche passiert mit dem Kühler in Ihrem Auto, wenn Sie nicht genügend Frostschutzmittel in das Kühlwasser geben. Lassen Sie die Wirksamkeit Ihres Frostschutzes im Kühler von uns testen. Die meisten Fahrzeughersteller empfehlen für unser Klima einen Frostschutz bis minus 25 Grad Celsius. Auch die Scheibenwaschanlage sollte vor dem Winter mit Wasser und Frostschutz gefüllt werden. Betätigen Sie Ihre Wischanlage mehrmals, damit der Frostschutz bis zu den Spritzdüsen vordringen kann. Verstauen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit immer eine Flasche Frostschutz im Kofferraum.
Durchblick auf die Schnelle

Besonders gefährlich im Straßenverkehr sind beschlagene, zugefrorene oder nicht richtig freigemachte Autoscheiben. Die Sicht ist behindert, man kann nicht schnell genug reagieren, gefährdet sich und andere. Außerdem: Wer nur ein Guckloch freiwischt oder kratzt, macht sich strafbar und riskiert ein Verwarnungsgeld. Kommt es zu einem Unfall, kann sogar der Versicherungsschutz erlöschen. Folgende Tipps sollen Ihnen zu mehr Durchblick auf Winterstraßen verhelfen:
- Wischen Sie beschlagene Scheiben niemals mit der Hand frei. Wegen des Fettgehalts der Haut kommt es zu Schmierspuren, in denen sich das Licht bricht. Als sofort-Hilfe gegen beschlagene Scheiben bieten wir chemisch präparierte Antibeschlagtücher an.
- Wenn Sie Schnee vom Auto fegen müssen, achten Sie immer darauf, dass die Lüfterschlitze der Heizung frei sind. Diese Lüfterschlitze befinden sich außen am Fahrzeug, unmittelbar vor der Windschutzscheibe.
- Wenn sie verhindern wollen, dass Ihre Windschutzscheibe zufriert legen Sie sich eine genau angepasste Abdeckfolie zu.
- Es ist zwar ungemütlich, aber stellen Sie die Heizung beim Starten des Motors auf kalt. Denn die eiskalte Frontscheibe beschlägt, wenn lauwarme Luft im Wageninneren zirkuliert. Öffnen Sie die Seitenfenster einen Spalt, damit die Scheiben frei bleiben.
Noch ein Tipp: Klappen Sie die Sonnenblenden herunter. Sie lenkt den Luftstrom direkt auf die Scheibe zurück, so haben Sie schneller gute Sicht.
Klappen Sie vor kalten Nächten Ihre Scheibenwischer hoch. Sie verhindern damit, dass die empfindlichen Gummilippen an der Scheibe festfrieren und einreißen. Schonen Sie den kalten Motor. Fahren Sie die ersten Kilometer mit niedriger Drehzahl, denn das kalte Motoröl ist zähflüssig und schmiert den Motor nicht optimal. Damit der Motor so schnell wie möglich seine Betriebstemperatur erreicht, stellen Sie die Heizung erst auf warm, wenn sich das Kühlwasser ausreichend erwärmt hat.
Feuchtigkeit im Auto lässt die Fensterscheiben beschlagen. Deshalb muss das Wageninnere trocken bleiben. Bevor Sie einsteigen, sollten Sie den Schnee von den Schuhen abklopfen. Trocknen Sie die fechten Fußmatten. Steht Ihr Auto in einer beheizten Garage oder im Parkhaus, Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihr Fahrzeug bei guter Belüftung auszutrocknen. Wenn Sie eine längere Fahrt unternehmen, können Sie Ihren Wagen gut austrocknen: Lassen Sie die Heizung voll in den Fußraum blasen und öffnen Sie dabei die Fenster. Die Luft kann dann besser zirkulieren.
Besitzer eines Dieselfahrzeugs müssen bei tieferen Temperaturen noch etwas anderes beachten: Die meisten Dieselmotoren müssen vor dem Start vorgeglüht werden. Das nimmt der Batterie einen Großteil ihres Stromvorrats. Dieselfahrer sollten im Winter darauf achten, dass die Batterie immer gut geladen ist.
Bremsen mit Gefühl
Ein Autoreifen berührt die Straße mit einer Fläche, die kaum größer als die Hand eines Erwachsenen ist. Wen überrascht es da, dass ein Auto im Winter leicht die Straßenhaftung verliert. Jeder hat schon einmal gemerkt, wie beim Beschleunigen auf verschneiten Straßen die Reifen durchdrehen - das Auto bricht aus und ist vom Fahrer nur sehr schwer wieder unter Kontrolle zu bringen.
Mit dem Bremspedal allerdings muss man im Winter fast noch sorgsamer umgehen. Jede Gewaltbremsung macht aus einem rollenden Kraftfahrzeug einen dahin rutschenden Schlitten, und der kann nicht mehr gelenkt werden. Fahren Sie im Winter immer etwas langsamer, dann haben Sie genügend Zeit, bei Gefahr sanfter zu bremsen und die Fahrtrichtung durch Gegenlenken zu bestimmen. Größere Sicherheit auf winterlichen Straßen verspricht das Anti-Blockier-System (ABS). Das ABS wie eine automatisierte Stotterbremse. Es verhindert, dass beim Bremsen die Räder blockieren und man die Kontrolle über das Auto verliert.
Gefährliches Überholen
Eine gefährliche Situation für jeden Autofahrer: Auf den Fahrspuren der Autobahn haben sich oft tiefe Fahrrinnen in Matsch und Schnee gebildet. Wer die Fahrspur wechseln will, muss aus seiner Fahrrinne heraus und den verschneiten oder matschigen Mittelstreifen überqueren. Dabei kommen Fahrzeuge leicht ins Schleudern. Es kann zu einem Aquaplaning-ähnlichen Effekt führen. Die Reifen verlieren die Haftung, und Sie riskieren einen Unfall. Bevor Sie die Fahrspur wechseln, sollten Sie sich überlegen, ob das Überholmanöver unbedingt nötig ist. Verschiedene Automobilclubs veranstalten Kurse für sicheres Fahren im Winter. Dort lernen Sie, wie man ein schleuderndes Auto abfängt oder wie man in anderen Extremsituationen das Auto unter Kontrolle behält. Bei Kraftfahrzeugen gibt es verschiedene Antriebsarten: den Front-, den Heck- und den Allradantrieb. Jede dieser Antriebsarten hat Vor- und Nachteile, die auf rutschigem Untergrund besonders deutlich werden. Die meisten Klein- und Mittelklassewagen sind mit einem Frontantrieb ausgerüstet, die Motorkraft wird also auf die beiden Vorderräder übertragen. Die durch den Motor gut belasteten Antriebsräder sind für den Wintereinsatz hervorragend geeignet. Der Vorderradantrieb hat allerdings einen Nachteil: Wer zu schnell in die Kurve hineinfährt, muss feststellen, dass das Auto über die Vorderachse hinweg geradeaus in Richtung Straßengraben rutscht. Dieses Schieben über die Vorderräder nennt man im Fachjargon "Untersteuern". Das schlimmste, das man in einer solchen Situation machen kann, ist zu bremsen. Auf glattem Untergrund werden alle vier Räder blockieren, das Auto reagiert nicht mehr auf Ihre Lenkmanöver. Sollte man dennoch in eine solche Situation geraten, hat man noch eine Chance, die Notlage zu meistern.
Räder blockieren: Kupplung treten
Drücken Sie die Kupplung ganz durch und nehmen Sie gleichzeitig den Fuß vom Gas. Die Räder müssen die Antriebskraft des Motors übertragen und drehen nicht mehr durch. Deshalb haben die Reifen wieder mehr halt auf der Straße, das Auto rollt um die Kurve. Anfahren am Berg auf vereister, steiler Strecke ist auch mit Frontantrieb schwierig. Deshalb sollten Sie versuchen, einen Berg mit etwas Anlauf zu meistern. Beim Heckantrieb bricht das Hinterteil des Fahrzeugs aus. Das Heckschleudern kann manchmal mit einer Lenkkorrektur, in Richtung des schleudernden Hecks, abgefangen werden. Fährt man zu schnell in eine Kurve hinein, gilt auch hier: Kupplung treten, Gas weg nehmen und das Auto durch die Kurve rollen lassen. Wenn das Auto wieder Richtung des Kurvenausganges fährt, geben Sie wieder Gas. Allerdings nur so viel, wie es der Untergrund zulässt.
Allrad bring Sicherheit
Allradfahrzeuge gelten als die sichersten im winterlichen Straßenverkehr. In der Unfallstatistik tauchen die Allradfahrzeuge jedoch häufiger auf, weil viele Besitzer eines vierradgetriebenen Autos die Wintertauglichkeit ihres Fahrzeugs überschätzen. Allradfahrzeuge können höhere Kurvengeschwindigkeiten fahren als Front- oder Heckantriebler. Aber irgendwann verlieren auch Allradautos die Bodenhaftung. Nur ist dann oft die Geschwindigkeit so hoch, dass das schleudernde Auto auch vom besten Fahrer nicht mehr abgefangen werden kann. Unser Tipp an alle Allradfahrer: Vertrauen Sie nicht auf die überlegene Technik Ihres Autos, sondern passen Sie Ihren Fahrstil den Straßenverhältnissen an. Bedenken Sie auch, im Winter kann man mit einem Allradfahrzeug zwar schneller fahren, aber beim Bremsen reagiert ein vierradgetriebenes Auto genauso wie ein Front- oder Heckfahrzeug.
Winterreifen geben halt
Kein Autofahrer sollte so leichtsinnig sein und im Winter mit Sommerreifen fahren. Auf den winterlichen Straßen finden die Reifen nicht genügend Halt und schnell ereignen sich Auffahrunfälle. Auf verschneiten Straßen bieten die Winterreifen unschätzbare Vorteile. Das Profil ist grober und damit griffiger. Außerdem ist bei Winterreifen die Gummimischung weicher, und sie verleihen so dem Wagen zusätzlichen Halt auf der Straße. Nicht nur bei Schnee bieten Winterreifen mehr Sicherheit – auch bei niedrigen Temperaturen und Regen sind sie die bessere Wahl.
Warten Sie mit dem Aufziehen der Winterpneus nicht auf den ersten Schnee. Wenn Sie sich frühzeitig um die richtige Bereifung für den Winter kümmern, vermeiden Sie zudem unnötige Wartezeiten und umgehen eventuelle Lieferengpässe der Reifenhersteller, denn fällt erst einmal der erste Schnee, ist in den Werkstätten Hochbetrieb. „Von O bis O“, lautet eine verbreitete Regel für die Zeit, in der Ihr Auto mit Winterreifen ausgestattet sein sollte: von Oktober bis Ostern. Reifen mit einer Profiltiefe von weniger als 4mm sind bei keinem Auto für den Einsatz im Winter geeignet. Haben Sie Ihre Winterreifen aufgezogen, dann haben Sie die besten technischen Voraussetzungen, sicher und Heil Ihr Ziel zu erreichen.
Immer dabei: Starter-Kabel

Haben Sie immer ein Starthilfekabel an Bord. Denken Sie nicht nur daran, dass Sie damit Ihr eigenes Fahrzeug wieder in Gang bringen können, sondern dass Sie sich damit als Partner im Straßenverkehr erweisen könnten. Beim Kauf eines Starterkabels muss man darauf achten, dass es lang genug und sicher isoliert ist. Außerdem sollten die Zangen an den Kabelenden so groß sein, dass sie auf jede Batterie passen. Ist Ihre Batterie nach einer kalten Winternacht zu schwach, oder Sie haben Ihr Licht brennen lassen, sind Sie auf die Hilfe eines anderen Autofahrers angewiesen. Ein Starterkabel ist sehr leicht zu handhaben. Verbinden Sie zuerst die Pluspole der beiden Batterien mit dem roten Kabel und anschließend die Minuspole mit dem schwarzen Kabel. Vermeiden Sie auf jeden Fall, dass sich das rote und das schwarze Kabel berühren, wenn die beiden anderen Enden bereits an einer Batterie festgemacht sind. Denn dann wird diese Batterie kurzgeschlossen, manchmal sogar zerstört. Damit die Batterie des Spendefahrzeugs während der Starthilfe nicht entleert wird, sollte dessen Motor laufen und die Batterieleistung durch etwas Gasgeben unterstützt werden.
Abschleppen nur mit Stange
Große Probleme bereitet im Winter das Abschleppen eines Fahrzeugs. Die Antriebsräder des geschleppten Fahrzeugs blockieren, wenn Sie dessen Kupplung kommen lassen und die Straße glatt ist. Die Folge: Sie schlittern über die Straße, und da Sie am Schleppseil hängen, bringen Sie auch noch Ihren Vordermann in Schwierigkeiten. Eine weitere Gefahr auf vereistem Untergrund: Ihr Vordermann muss bremsen, und Sie rutschen ihm ins Auto, weil das Abschleppseil zu kurz ist. Deshalb empfiehlt es sich im Winter, nur auf geräumten Straßen und mit einer Abschleppstange Ihr Auto in Gang zu bringen.







